Europa

Russische Streitkräfte treffen ukrainische Betriebe für Raketen- und Drohnenproduktion

In der Nacht zum Samstag haben die russischen Streitkräfte erneut mehrere Werke der ukrainischen Rüstungsindustrie angegriffen. Zu Zielen wurden Produktionsstätten für Raketen und Drohnen. Die ukrainischen Luftabwehrkräfte konnten den Angriff nicht abwehren.
Russische Streitkräfte treffen ukrainische Betriebe für Raketen- und Drohnenproduktion© Urheberrechtlich geschützt

Russische Truppen haben in der Nacht das Kiewer Unternehmen Fire Point angegriffen, das Komponenten und Kampfköpfe für die ukrainischen Marschflugkörper vom Typ Flamingo herstellt. Dies meldet das russische Verteidigungsministerium.

Außerdem wurden andere Fabriken in der ukrainischen Hauptstadt getroffen:

  • Radioismeritel, wo Teile für die Drohnen FP-1 und die Raketen Neptun-MD hergestellt wurden;
  • Burewestnik, das für die Herstellung von Komponenten für Drohnen und Radartechnik zuständig ist;
  • Kiew-25, das mit der Produktion und Lagerung von elektronischen Kampfsystemen des Typs "Lima" in Verbindung steht;
  • Kiew-21 – ein Standort für die Montage und Lagerung von unbemannten Luftfahrzeugen.

Darüber hinaus wurde in der Region Kiew das Logistikzentrum Wischnewoje getroffen, in dem Aggregate für Drohnen gelagert und montiert wurden. In der Region Odessa wurden zwei Seeschiffe, die militärische Fracht für die Ukraine transportierten getroffen.

Die russische Armee griff diese Objekte mit hochpräzisen land- und seegestützten Waffen sowie mit Drohnen an. Nach Angaben ukrainischer Medien seien ballistische Raketen zum Einsatz gekommen. Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij räumte ein, dass die ukrainischen Luftabwehrkräfte den Angriff nicht abwehren konnten.

Das russische Verteidigungsministerium hat wiederholt betont, dass die russischen Streitkräfte die gegnerische Infrastruktur angreifen, um dessen militärisch-wirtschaftliche Potenzial zu schwächen. Dabei werden Angriffsdrohnen und hochpräzise Langstreckenwaffen eingesetzt, die jedes Ziel sowohl in Kiew als auch auf dem gesamten ukrainischen Staatsgebiet zerstören können.

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