
Sächsische Polizei fahndet nach aus dem Maßregelvollzug entwichenen Afghanen

Die Leipziger Polizei sucht nach einem 22-jährigen entflohenen Strafgefangenen. Medienberichten zufolge handelt es sich bei dem jungen Mann um den Afghanen Muhamad M., der bereits mehrmals auffällig geworden war.
Wie die Bild berichtet, hat der Flüchtige im August 2025 einem Passanten in Leipzig das Mobiltelefon entwendet. Als das Diebstahlsopfer sein Eigentum zurückforderte, stach Muhamad M. dem Mann in die Brust. Das Opfer der Messerattacke musste sich einer Notoperation unterziehen. Auch einen Barbetreiber soll M. bedroht haben.

Muhamad M. befand sich seit 2025 wegen einer psychischen Erkrankung im Maßregelvollzug eines psychiatrischen Krankenhauses. Im Juli 2026 wies ihn das Landgericht Leipzig dauerhaft in die Psychiatrie ein.
Die Polizei schließt nicht aus, dass von dem Mann weiterhin eine Gefahr ausgeht. Wer ihn sieht, soll deshalb umgehend den Notruf 110 betätigen und die Polizei verständigen. Eine Beschreibung des flüchtigen Afghanen findet sich auf der Internetseite der Polizei Sachsen.
Der Mann könnte sich weiterhin im Raum Leipzig aufhalten und dort untergetaucht sein. Das Psychiatriegelände, von dem er am Freitagnachmittag während eines Spaziergangs geflohen war, befindet sich im Schkeuditzer Ortsteil Altscherbitz und damit im Umfeld der Großstadt Leipzig.
Nach dem Entweichen gegen 16 Uhr am Freitag führte die Polizei zwar umgehend umfangreiche Suchmaßnahmen in der Umgebung der Klinik durch, konnte Muhamad M. jedoch bisher nicht auffinden. Deshalb bittet sie nun per von der Staatsanwaltschaft genehmigtem Fahndungsaufruf die Öffentlichkeit um Hinweise nach dem Verbleib des Flüchtigen.
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