
Schneller als Usain Bolt: Chinesischer Roboter unterbietet Weltrekord über 100 Meter

Ein Roboter hat beim Auftakt der "Weltmeisterschaft der Roboter" in China im Sprint über 100 Meter den bestehenden Rekord eines Menschen geschlagen. Die Maschine kam nach 9,39 Sekunden ins Ziel und war damit 0,19 Sekunden schneller als der Jamaikaner Usain Bolt. Das berichtet unter anderem der Deutschlandfunk.

Der Lauf fand im Rahmen der Eröffnung der World Humanoid Robot Games (Weltmeisterschaften humanoider Roboter) in Peking statt. Der Roboter des chinesischen Teams X-Humanoid sowie andere Geräte prallten nach ihrem Sprint in eine Schutzwand.
Im Vorfeld der Wettbewerbe lief laut chinesischem Staatsfernsehen ein Roboter des chinesischen Smartphone-Herstellers Honor die Distanz sogar in 9,32 Sekunden. Ein Roboter des Unternehmens lief bereits im April einen Halbmarathon innerhalb von 50 Minuten und 26 Sekunden und damit deutlich schneller als jeder Mensch: Der aktuelle Weltrekord für die Strecke von rund 21 Kilometern liegt bei 57 Minuten und 20 Sekunden, aufgestellt vom Ugander Jacob Kiplimo im März in Lissabon. Auch in anderen Disziplinen, wie dem Weitsprung, wurden spektakuläre Bilder der Roboter aus Peking auf X veröffentlicht.
TienKung, the robot manufactured by the Beijing Centre for humanoid Robotics eclipsed Usain Bolts 100m World record today at the WHRG. It ran 100m in 9.39s vs Bolt's record of 9.58s
— World Humanoid Robot Games (@WHRGFUN) August 22, 2026
This is a hugely impressive feat. Last years winning time was 21.50s.
In 1 year alone the robots… pic.twitter.com/TO2wpUfEye
This was the biggest jump in today’s jumping competition.
— World Humanoid Robot Games (@WHRGFUN) August 23, 2026
The World Humanoid Robot Games are exceeding everything we expected from robotics. pic.twitter.com/GFecjBC3im
Für China gelten Roboter als Zukunftsindustrie von strategischer Bedeutung. An den noch bis Mittwoch andauernden Wettbewerben treten rund 660 Teams aus 16 Ländern an. Sie schicken rund 2.000 Roboter in 51 Disziplinen an den Start, darunter Weitsprung, Gewichtheben, Tischtennis, Fußball, aber auch alltagsnahe Szenarien wie Haushaltsaufgaben, Rettungseinsätze oder Industrie-Fertigungslinien.
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