Schoigu: Vergeltungsschlag gegen Kiew "kann jederzeit geschehen"
Auf die Frage, ob Russland bereit sei "von Warnungen und Mahnungen zu konkreten Maßnahmen" gegen Kiew überzugehen und ob die Weigerung der westlichen Botschafter, Kiew zu verlassen, "die Entschlossenheit Russlands beeinträchtigen" würde, antwortete er:
"Die Vorwarnung an die Botschafter, Kiew zu verlassen, erfolgte bewusst und in aller Ernsthaftigkeit."
Schoigu betonte, dass ein Vergeltungsschlag gegen Kiew, "in jedem Fall jederzeit geschehen kann".
Inmitten der Debatte über die russischen roten Linien, die im Westen verstärkt nicht ernst genommen werden, erklärte Schoigu ferner, dass Russland keineswegs aus einer Position des Mangels agiert, und wer dies so darstellt, "irrt sich zutiefst".
Er betonte die Kühnheit europäischer Staaten, die sich damit rühmen, Waffensysteme für die Ukraine in neu bei sich installierten Produktionsstätten herzustellen. Laut dem russischen Ex-Verteidigungsminister geschehe dies, "weil unsere Streitkräfte, sobald ein solches Unternehmen in der Ukraine auftaucht, diese Zentren natürlich angreifen".
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