Nordamerika

"Historischer Moment": Neue Pressesprecherin von US-Präsident Biden ist schwarz und lesbisch

Die Pressesprecherin von US-Präsident Joe Biden, Jen Psaki, hört auf. Dass sie ihren Posten räumen würde, ist schon länger bekannt. Nun wurde offiziell ihre Nachfolgerin bekannt gegeben. Nach Psaki übernimmt erstmals eine schwarze Frau den wichtigen Posten im Weißen Haus.
"Historischer Moment": Neue Pressesprecherin von US-Präsident Biden ist schwarz und lesbischQuelle: AFP © Saul Loeb

Karine Jean-Pierre startet Mitte Mai als Sprecherin von US-Präsident Joe Biden. Dies kündigte das Weiße Haus am Donnerstag (Ortszeit) an. Mit Jean-Pierre übernimmt erstmals eine schwarze Frau den Posten. Die 44-Jährige wird außerdem die erste offen lesbische Sprecherin im Weißen Haus. Die bisherige Sprecherin Jen Psaki, die den Posten offiziell Mitte des Monats räumen wird, sagte diesbezüglich: 

"Das ist fantastisch, weil Repräsentation wichtig ist."

Psaki holte Jean-Pierre am Donnerstag bei der täglichen Pressekonferenz im Weißen Haus auf die Bühne und stellte sie offiziell als ihre Nachfolgerin vor: 

"Sie bringt jahrzehntelange Erfahrung in diese Aufgabe ein. Jean-Pierre wird vielen eine Stimme geben und zeigen, was möglich ist, wenn man hart arbeitet und große Träume hat."

Jean-Pierre, die aktuell Psakis Stellvertreterin ist, sagte zu ihrer Ernennung:

"Dies ist ein historischer Moment, und das ist mir nicht entgangen."

Psaki hat ihren Posten im Weißen Haus seit Januar 2021 inne. Dass sie diesen aufgibt, ist schon länger bekannt. Zuletzt kamen Spekulationen und Medienberichte auf, wonach die 43-Jährige zum Fernsehsender MSNBC wechseln soll. Psaki bestätigte die Berichte in der Vergangenheit nicht, bestritt sie jedoch auch nicht. "Ich habe nichts über meine Pläne zu verkünden, außer, wie ich bereits sagte, zu schlafen und Bücher zu lesen", betonte sie am Donnerstag erneut.

Die neue Pressesprecherin des Weißen Hauses hat in ihrer Vita unter anderem ein Studium an der Elite-Universität Columbia – an der School of International and Public Affairs – vorzuweisen. Jean-Pierre arbeitete bereits für die Regierung des früheren US-Präsidenten Barack Obama und ist eine langjährige Beraterin von Joe Biden. Sie arbeitete auch an Bidens Präsidentschaftskampagne 2020. Zuvor trat sie zudem als politische Analystin in US-Medien auf und war unter anderem Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit der Lobbygruppe MoveOn.org, die laut eigener Internetseite für eine Welt kämpft, "die von Gleichheit, Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und Liebe geprägt ist". Die Organisation setzt sich demnach "für soziale Gerechtigkeit und politischen Fortschritt" ein.

Jean-Pierre wurde im französischen Überseegebiet Martinique geboren und wuchs in New York auf. Ihre Eltern kamen ursprünglich aus Haiti.

Die 44-Jährige ist laut Medienberichten seit Langem mit der in den USA bekannten CNN-Journalistin Suzanne Malveaux liiert, mit der sie eine siebenjährige Adoptivtochter hat. Malveaux war in der Vergangenheit auch zeitweise als CNN-Korrespondentin aus dem Weißen Haus tätig. 

Mehr zum Thema - US-Politik: Biden beauftragt nicht-binäre Drag-Queen mit Betreuung von Atommüll

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team